Die Hauptstadt Eriwan

Eriwan ist mit seinen 1 Million Einwohnern eine pulsierende Metropole, in der viele Armenier sich in ihren Autos als „King of the Road“ fühlen, daher gilt: Vorsicht beim Überqueren der Straßen, denn die Verkehrsregeln werden sehr locker gesehen. Die Stadt ist durchzogen von Grünanlagen, einige davon mit kleinen Seen und gemütlichen Terrassen, die zum Verweilen einladen.



Im Zentrum Eriwans, am Platz der Republik, befindet sich das Historische Museum mit einer umfangreichen Sammlung von Stücken, die Zeugnis dieser jahrhundertealten Kultur ablegen. An diesem zentralen Platz gibt es zahlreiche Brunnen und Wasserspiele, die abends durch eine Musik- und Lichtschau zahlreiche Besucher und Familien anziehen. Am Abend ist die Stadt voller Leben, jedermann putzt sich heraus, flaniert durch die Straßen und genießt das gute Essen in einem der zahlreichen Restaurants (oft mit folkloristischer Livemusik).

Ein weiterer bekannter Anziehungspunkt ist die Cascade, eine gigantische moderne Steintreppe, von Skulpturen und Grünpflanzen umrahmt. Von ihrem höchsten Punkt, den man auch per Rolltreppe erreichen kann, hat man eine herrliche Aussicht auf den Berg Ararat.

Eriwan hat zahlreiche Museen, die einen guten Einblick in die armenische Kultur ermöglichen. Das Matenadaran Museum zeigt jahrhundertealte Manuskripte, die ältesten sind aus dem 7. Jahrhundert. Ein Besuch dieses Museums ist auf jeden Fall empfehlenswert, die Teilnahme an einer Führung lohnt sich.

Das Kindermuseum zeigt Keramiken und Bilder von Kindern aus aller Welt und das Erebouni Museum zeigt eine kleine Auswahl an Exponaten aus der Zeit der Gründung Eriwans im Jahr 782 v.Chr.

Für Kauflustige ist die Vernissage, ein Markt unter freiem Himmel, die richtige Adresse. An den Wochenenden wird dort vielerlei Kunsthandwerk angeboten: von Schmuck über Stücke aus Obsidian (vulkanischem Gestein) oder Holz, Bilder und vieles mehr. Auch Liebhaber von Teppichen, CD’s, Büchern und Flohmarktartikeln kommen auf diesem Markt auf ihre Kosten. Dies ist der richtige Ort um verschiedenste Souvenirs zu kaufen.



Tsitsenakabert ist ein Denkmal aus dunkelgrauen Basaltquadern zum Gedenken an den Mord von 1,5 Millionen Armeniern in den Jahren 1915 und 1916.

Interessieren Sie sich für kulinarische Genüsse? Um Kräuter, getrocknete Früchte, Käse, Nüsse und andere Delikatessen zu kaufen, ist der Besuch eines Basars ein Muss.

Die Cognacfabrik ist ebenfalls einen Besuch wert. Es gibt verschiedene armenische Marken Cognac – Alter und Geschmack prägen die jeweilige Note. Winston Churchill schwor auf seinen armenischen Cognac – sie sollten ihn auf jeden Fall probieren!