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Sicherheit

In den von uns ausgewählten Hotels gibt es keinen Safe im Zimmer. Am besten ist es, wenn Sie so wenige Wertgegenstände wie möglich mit auf die Reise nehmen. Für Bargeld ist ratsam, dieses in einem eng anliegenden Geldgürtel unter der Kleidung zu tragen. Sollte doch etwas Wertvolles zu verwahren sein, gäbe es eventuell die Möglichkeit, diese Dinge im Safe des Hotelbüros einzuschließen. In Armenien gibt es wenig Kriminalität auf den Straßen, dennoch ist es immer empfehlenswert bei Menschenansammlungen und viel Trubel auf seine Wertsachen besonders zu achten wegen möglicher Taschendiebe. Generell aber gibt es in Armenien kaum Taschendiebe. Auch spät abends ist es kein Problem sich in der Stadt zu bewegen, das gilt gleichermaßen für Männer und Frauen. Die Armenier sind gern noch spät in der Nacht in der Stadt unterwegs und viele Familien flanieren durch die Straßen oder gehen Essen in den Restaurants. Die Bevölkerung ist sehr offen und gastfreundlich, sehr kinderlieb und hilfsbereit gegenüber Ausländern, auch wenn die Unterhaltung manchmal mit Händen und Füßen geführt wird.

Das größte Risiko für einen Reisenden in Eriwan ist der Verkehr, besonders als Fußgänger. Zum Beispiel gewähren die abbiegenden Autos den querenden Fußgängern keinen Vorrang, selbst wenn die Fußgängerampel auf Grün steht. Die Autos fahren auch ohne Rücksicht auf Fußgänger los, wenn ihre Ampel auf Grün springt. Die Armenier lassen sich dadurch nicht schrecken, sie haben sich daran gewöhnt. In Taxis gibt es meist keine Sicherheitsgurte, sollte es doch der Fall sein, werden diese nicht benutzt.

Für ältere oder behinderte Menschen ist es schwierig, sich in der Stadt fort zu bewegen, denn es gibt kaum Aufzüge oder andere Hilfsvorrichtungen. Oft sind die Bürgersteige an den Straßen in sehr schlechtem Zustand.